20 Jahre DPolG-Fachverband Bundespolizei
hieß es am 20. Februar 2010.
Der Fachverband Bundespolizei und der Landesverband Schleswig-Holstein veranstalten am 20. März das 5. Große Fest mit der Polizei.
Mit diesem Fest soll in diesem Jahr auch das runde Jubiläum gefeiert werden.
Zum 20. Jubiläum und zum Fest erhielt die DPolG zahlreiche Glückwünsche und Grußworte. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière ließ es sich nicht nehmen zu gratulieren. Der DPolG-Fachverband Bundespolizei dankt an dieser Stelle für das Grußwort des Präsidenten der Bundespolizei, Matthias Seeger.
Grußwort des Präsidenten der Bundespolizei
Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Fachverband Bundespolizei der Deutschen Polizeigewerkschaft begeht gemeinsam mit dem Landesverband Schleswig-Holstein sein „5. Fest mit der Polizei“ und feiert zugleich sein 20-jähriges Bestehen. Dazu gratuliere ich herzlich.
Sie haben seit Ihrer Gründung eine spürbare Entwicklung hin zu einer anerkannten Gewerkschaft vollzogen. Ich sehe Sie dabei als Mittler zwischen Kritikern und denen, die Probleme lösen können. Mir persönlich liegt die Lösung von Problemen besonders am Herzen – haben wir davon doch genug – und ich freue mich stets über eine offene, sachliche und „ungeschönte“ Diskussion.
Mit großem Interesse verfolge ich Ihr Engagement in Sachen europäischer Zusammenarbeit und der polizeilichen Aufbauarbeit in Afghanistan. Sie unterstützen unter anderem den verstärkten Einsatz von Polizeiausbildern und machen dennoch deutlich, dass Sie eine möglichst rasche Übergabe an die afghanische Polizei begrüßen. Daneben versuchen Sie in kritischen Fragen Mitarbeite rinnen und Mitarbeitern eine Stimme zu geben, sei es bei der Arbeitszeitverordnung, im Umgang mit besonders belastenden Ereignissen oder auch den Kundgebungen anlässlich der Tarifrunde 2010.
Lassen Sie mich daher an dieser Stelle für Ihr Engagement und Ihre Kooperationsbereitschaft danken.
Die Bundespolizei durchlebt eine stürmische Zeit. Die personelle Umsetzung der Neuorganisation ist nach wie vor nicht abgeschlossen.
Bei allem Bemühen werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen am Ende glücklich sein, mit ihrer neuen Dienststelle beziehungsweise dem neuen Dienst ort. Und dennoch war diese Reform erforderlich. Mehr denn je fordert uns der Bürger auf der Straße, sichtbar und spürbar. Die Ereignisse im Bereich der Luftsicherheit, die wachsende Brutalität anlässlich von Fußballspielen, aber auch bei anderen Großveranstaltungen sowie die täglichen Einsätze bei grenzpolizeilichen Aufgaben, Auslandseinsätzen, aber auch beim Schutz von Bundesorganen fordern uns täglich und verlangen unseren Kollegen Höchstleistungen ab. Gemeinsam ist es unsere Aufgabe, unseren Kollegen dabei Rückhalt zu geben.
Ich wünsche Ihrem Fest einen unterhaltsamen Verlauf, spannende Begegnungen und viel Erfolg bei der Präsentation der Bundespolizei als Teil der Sicherheitsarchitektur.
Ihr Matthias Seeger











