Weiter geht’s - Fortsetzung der Verhandlungen zu einer neuen Entgeltordnung!
Am 15. Dezember 2008 wurden in Berlin erneut die Tarifverhandlungen zu einer neuen Entgeltordnung zwischen der dbb tarifunion und den Arbeitgebern von Bund und Kommunen fortgesetzt.Den Auftakt fanden die Tarifverhandlungen zur Neugestaltung der Entgeltordnung bereits im September 2007 in Fulda. Damals lehnten Bund und Kommunen jedoch eine Anpassung des Übergangsrechts ab. In der Tarifeinigung vom März 2008 in Potsdam hatte man sich unter anderem auf die Verlängerung des Übergangsrechts geeinigt.
Bei den heute in Berlin geführten Gesprächen setzte sich die dbb tarifunion dafür ein, die Tarifverhandlungen zu einer neuen Entgeltordnung zügig und zeitnah fortzusetzen. Die Stellvertretende Vorsitzende der dbb tarifunion, Siglinde Hasse, betonte, dass an jedem Tag, der ohne eine neue Entgeltordnung zu Ende geht, die Arbeitgeber auf Kosten der Tarifbeschäftigten Geld sparen. Dies gelte es zu Gunsten der Arbeitnehmer bei Bund und Kommunen zu unterbinden. Stattdessen müsse eine moderne zukunftsorientierte Entgeltordnung einen modernen zukunftsorientierten Öffentlichen Dienst abbilden.
Ein erster Schritt ist für die dbb tarifunion die Vereinbarung konkreter Termine für die Tarifverhandlungen im nächsten Jahr. Bisher einigte man sich darauf, ab Februar 2009 konkret in Tarifverhandlungen zu einer neuen Entgeltordnung für den gesamten TVöD-Bereich einzusteigen.
Die dbb tarifunion sowie die DPolG Fachverband Bundespolizei fordern ein zukunftsfähiges, transparentes und tätigkeitsbezogenes Eingruppierungssystem, das für die Betroffenen der Bundespolizei und des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) handbar ist und nicht zu Rückgruppierungen und somit zu Einkommensverlusten führt.