Die DPolG Bundespolizei hat sich mit ihrer Forderung nach einem pegelabhängigen Kapselgehörschutz mit integriertem Kommunikationsmodul für Einsatzkräfte in lebensbedrohlichen Einsatzlagen erfolgreich Gehör verschafft.
In einem Antwortschreiben bestätigt der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums ausdrücklich die fachliche Notwendigkeit eines geeigneten Gehörschutzsystems zum Schutz der Einsatzkräfte. Darüber hinaus wurde eine umfassende Prüfung veranlasst und die Evaluierung möglicher technischer Lösungen angekündigt.
Für die DPolG Bundespolizei ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gerade die zuerst eintreffenden Kontroll- und Streifenbeamten müssen in lebensbedrohlichen Einsatzlagen (LebEL) unter extremen Bedingungen handeln. Schüsse, Detonationen, Hilferufe und Funkkommunikation treffen gleichzeitig auf die Einsatzkräfte. Moderne Schutzausstattung und sichere Kommunikation sind deshalb keine Komfortfrage, sondern eine Frage der Einsatzfähigkeit und Fürsorge.
Ebenso erfreulich ist die Mitteilung, dass die Vorbereitungen für die Nachfolgebeschaffung der derzeit eingesetzten ballistischen Schutzhelme bereits aufgenommen wurden.
Die DPolG Bundespolizei wird die weiteren Entwicklungen konstruktiv begleiten und sich weiterhin mit Nachdruck für eine moderne, praxisgerechte und sichere Ausstattung der Kolleginnen und Kollegen einsetzen.
Wer Höchstleistungen erwartet, muss auch für bestmögliche Arbeitsbedingungen sorgen.