Heilfürsorge
Heilfürsorge am Limit!
Die personelle Situation in der Heilfürsorge der Bundespolizei ist besorgniserregend.
Es gibt dringenden Handlungsbedarf!
Die Bundespolizei hatte einen enormen Aufwuchs erfahren. Dies bedeutet, dass es auch zwangsläufig mehr Heilfürsorgeberechtigte gibt. Des Weiteren hat die Heilfürsorge der Bundespolizei auch die Heilfürsorgeberechtigten der Bundestagspolizei zu versorgen. Die Übernahme der Heilfürsorgeangelegenheiten von den Polizeiärztlichen Diensten (PÄD) kommt noch obendrauf. Ein Personalaufwuchs, um diese Aufgabenmehrung bewältigen zu können, gab es leider nicht.
Mehr Krankheitsfälle (zwangsläufig durch den Aufwuchs der BPOL) bei den Heilfürsorgeberechtigten haben noch dazu beigetragen, dass die Kolleginnen und Kollegen deutlich erkennbar ihr Limit erreicht oder bereits überschritten haben.
Letztendlich kommt nun noch die Belastung durch die Umstellung auf die elektronischen Verfahren (eHealth) als zusätzliche Belastung obendrauf.
DAS IST NICHT MEHR LEISTBAR!
Wie spüren wir das mittlerweile?
- Die Heilfürsorge ist nur noch schwer zu erreichen, da einfach zu wenig Personal für die Sicherstellung der telefonischen Erreichbarkeit zur Verfügung steht.
- Vorgänge bleiben liegen und stapeln sich zunehmend auf den Tischen und in den Postfächern.
- Vorgänge dauern teilweise Wochen bis sogar Monate.
- Leistungserbringer bekommen ihr Geld nicht mehr und steigen aus der Versorgung der PVB der Bundespolizei aus
Wir fordern dringend die Heilfürsorge der Bundespolizei personell zu stärken!
Wir fordern, endlich den Organisations- und Dienstpostenplan (ODP) der Situation anzupassen!
