15.–17. Juni 2026
Unser Beauftragter für Inklusion und Teilhabe, Andreas Offenborn, begleitete gemeinsam mit Frank Richter und Vertretern der DPolG-Fachkommission Inklusion und Teilhabe die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland im Saarland. Mit ihrer Teilnahme setzte die DPolG Bundespolizei ein sichtbares Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung, Vielfalt und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
Wenn sich mehr als 4.300 Athletinnen und Athleten mit geistiger sowie mehrfacher Beeinträchtigung aus ganz Deutschland und zwölf weiteren Nationen zu den Nationalen Spielen von Special Olympics Deutschland versammeln, steht weit mehr als der sportliche Wettbewerb im Mittelpunkt. Die Spiele sind ein beeindruckendes Zeichen für gelebte Inklusion, gegenseitigen Respekt und die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben. Mit Leidenschaft, Ehrgeiz und bemerkenswertem Teamgeist zeigen die Sportlerinnen und Sportler eindrucksvoll, welche Leistungen möglich sind, wenn Vielfalt als Stärke verstanden wird.
Den feierlichen Auftakt bildete am 15. Juni 2026 die beeindruckende Eröffnungsfeier der nationalen Spiele. Athletinnen und Athleten, Betreuerinnen und Betreuer sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Sport kamen zusammen, um dieses besondere Ereignis zu feiern. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem die Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, der saarländische Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost, sowie die Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Christiane Krajewski. In ihren Grußworten würdigten sie die herausragende Bedeutung von Inklusion und das langjährige Engagement von Special Olympics Deutschland für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe.
Für emotionale Höhepunkte sorgte ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Der umjubelte Auftritt von T-Seven, die Live-Band Dynamic Lounge Saarbrücken, die bewegend vorgetragene Special Olympics Hymne sowie eindrucksvolle Videoeinspielungen und weitere Showelemente verliehen der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre und begeisterten das Publikum.
Ein besonderer Moment folgte mit dem Entzünden der „Flamme der Hoffnung“. Anschließend eröffnete die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, die Nationalen Spiele offiziell – ein Augenblick, der die Vorfreude auf die bevorstehenden Wettkämpfe spürbar machte.
Stellvertretend für die vielen Athletinnen und Athleten legten Hanna Hohe und Jesse Veit den Special Olympics Eid ab und bekannten sich zu den Werten des fairen Wettbewerbs mit den Worten:
„Ich will gewinnen, aber wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“
Die Mitglieder der Fachkommission Inklusion und Teilhabe begleiteten die Wettbewerbe und Begegnungen vor Ort. Sie unterstützten die Athletinnen und Athleten, führten zahlreiche Gespräche und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizei, die für die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung verantwortlich waren. Dabei wurde deutlich, dass das gemeinsame Ziel einer inklusiven, modernen und bürgernahen Polizei von allen Beteiligten getragen und aktiv weiterentwickelt wird.
Andreas Offenborn zog nach den Nationalen Spielen ein durchweg positives Fazit:
„Mein herzlicher Dank gilt Special Olympics Deutschland, den Organisatorinnen und Organisatoren der Nationalen Spiele sowie allen Beteiligten, die diese außergewöhnliche Veranstaltung ermöglicht haben. Die professionelle Durchführung, die große Herzlichkeit und die vielen persönlichen Begegnungen haben mich nachhaltig beeindruckt. Die zahlreichen Gespräche und gewonnenen Eindrücke werden meine weitere Arbeit als Beauftragter für Inklusion und Teilhabe bereichern und bestärken.“
Denn eines wurde im Saarland auf beeindruckende Weise sichtbar:
Eine moderne Polizei lebt von Vielfalt, Respekt und Chancengleichheit – nach innen wie nach außen.