13. März 2026

Festakt in Wiesbaden

Bundeskriminalamt wird 75 Jahre alt

  • v.l.n.r.: Andreas Schelke (Funktionär der DPolG für das BKA), Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Manuel Ostermann (1. Stellv. Vorsitzender der DPolG Bundespolizei)

Am 12. März feierte das BKA sein 75. Jubiläum mit einem Festakt in Wiesbaden. Neben zahlreichen Gästen aus Politik und Sicherheitsbehörden waren auch Funktionäre der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bundespolizei eingeladen.

„Sicherheit, Verantwortung, Innovation. 75 Jahre BKA: Gemeinsam das Richtige machen.“ So lautet das Motto des Jubiläumsjahres des Bundeskriminalamts. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 hat sich die Behörde zu einer zentralen Säule der deutschen Sicherheitsarchitektur entwickelt und seine Aufgaben stets an neue Herausforderungen angepasst. Von der Bekämpfung des politischen Extremismus und Organisierter Kriminalität bis zur Abwehr von Terror und Cyberbedrohungen – Das BKA steht für Verantwortung, Sicherheit und Expertise. Im Rahmen des Festakts blickt es nicht nur auf seine eindrucksvolle Geschichte zurück, sondern setzte den Fokus vor allem auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung und moderne Technologien. 

Bei dem Festakt in Wiesbaden am 12. März waren zahlreiche Gäste aus Politik, Sicherheitsbehörden und Gesellschaft eingeladen, so etwa BKA-Präsident Holger Münch, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). 

In seiner Festrede erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, das BKA habe „ganz maßgeblich“ dazu beigetragen, dass Deutschland zu den sichersten Ländern der Welt zähle. Dabei lobte er vor allem die Arbeit der Kollegen des BKA, die „mit vollem Engagement, mit Leidenschaft und mit Professionalität dabei“ seien. Merz plädierte für mehr Vertrauen seitens der Gesellschaft in den Rechtsstaat und seine Behörden – Skepsis ihnen gegenüber sei völlig unbegründet. Weiter sprach Merz über den Ausbau des BKA in den letzten Jahren, der auch eine Folge der früheren Migrationspolitik gewesen sei. Der personelle und staatliche Kraftakt sei nicht nur eine Reaktion auf die äußeren Bedrohungen gewesen, sondern auch eine Reaktion „und der Versuch einer Reparatur politischer Entscheidungen im Innern, weil „wir viel zulange ungesteuerte irreguläre Migration zugelassen haben.“

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister des Innern, dankte in seiner Gastrede allen Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden für ihren Einsatz. Er betonte, auch gegen Cyberangriffe werde eine aktive Abwehr geschaffen, auch wenn sie von außerhalb Europas kämen. Deutschland sei wehrhaft und könne zurückschlagen. Dobrindt erklärte, Deutschland sei nicht im Krieg, aber tägliches Ziel einer hybriden Kriegsführung. 

Auch Manuel Ostermann, 1. Stellvertretender Vorsitzender der DPolG Bundespolizei, war beim Festakt in Wiesbaden zu Gast. Im Namen der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bundespolizei gratulierte er dem BKA zu seinem Jubiläum. „Wir sagen Herzlichen Glückwunsch verbunden mit einem Versprechen an die Kollegen: Wir krempeln auch weiter die Ärmel hoch, um uns für Eure Belange einzusetzen. Denn ohne Euch würde das BKA nicht funktionieren. Euer Dienst ist unser Ansporn“, so Ostermann.

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