02. Juli 2026

Kripo BPOL – erster Erfolg!

Die Projektgruppe (PG) Strategie Kriminalitätsbekämpfung hat ihre Arbeit beendet, die Katze ist aus dem Sack! In einem umfangreichen Papier präsentiert die PG ihre Arbeit und legt damit den Grundstein für eine langjährige Umsetzungsphase. Was erwartet uns? Eine Erstbewertung des stellvertretenden Vorsitzenden der DPolG Bundespolizei Volker Hesse, der seit Jahren für die Weiterentwicklung des kriminalpolizeilichen Aufgabenbereichs kämpft.

Wir sind dankbar, dass unsere Forderung nach einem Zusammenschluss der BPOLI KB und der Ermittlungsdienste der anderen Inspektionen in mehreren Pilotdienststellen umgesetzt wird! Dies ist einganz wesentlicher Baustein auf dem Weg der Professionalisierung der kriminalpolizeilichen Arbeit! Es ist nicht nur so, dass auf diese Weise endlich mehr Ressourcen für Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) und deren Vorfeld zur Verfügung stehen. Auch für die Bearbeitung von Ermittlungen mittlerer Kriminalität steht dadurch mehr Personal bereit. Und es gehört als positiver Aspekt zur Wahrheit dazu, dass mit diesem Schritt auch die „Fremdverwendung“ der Ermittlungsdienste aus Personalnot oder schlecht verstandener Solidarität heraus für präventivpolizeiliche Aufgaben endet. Natürlich wird es einiges an Abstimmung kosten, um diese neue Kriminalpolizeiinspektion (KPI) mit ihren Kriminalkommissariaten (KK) zum Laufen zu bringen. Wir werden diesen Prozess mit ganzer Kraft unterstützen!

Wo sind wir noch nicht ganz am Ziel?

Wir sehen die Gründung einer Direktion 12 als wichtige Grundlage, um die Ressourcenfrage nachhaltig zu klären und bundesweit gleichmäßige Innovations- und Entwicklungsfortschritte zu ermöglichen. Daran werden wir weiter arbeiten müssen, denn die unzureichend geregelte Ressourcenfrage war eine der ganz wesentlichen Problemfeststellungen in der Erhebungsphase der Projektarbeit. 

Ebenso wenig gelöst ist das Problem der zersplitterten und zu wenig wissenschaftlich aufgestellten Fortbildung. Wir fordern nach wie vor ein eigenes Schwerpunkt-AFZ, dem die gleichzeitige Ansiedelung eines KTI den notwendigen wissenschaftlichen Aspekt verleihen kann.

Schließlich, aber nicht zuletzt, muss dringend die Attraktivität verbessert werden. Nach wie vor sind keine Fachkarrieren (= bis A13 oder weiter!) möglich, und der intensive Fortbildungsaufwand muss sich endlich auch auf dem Gehaltszettel bemerkbar machen. 

Den konstruktiven Austausch mit dem BMI, sowie dem BPOLP werden wir hierzu fortsetzen, um eine zeitnahe Umsetzung zu realisieren. 

 

Es gibt also noch einige dicke Bretter zu bohren. Machen wir gerne. Für euch!

 

Unsere Partner