Sommerhitze in der Bundespolizei: DPolG Bundespolizei schreibt Vizepräsident Beiderwieden an
Die DPolG Bundespolizei hat sich mit einem Schreiben an Vizepräsident Peter Beiderwieden gewandt und auf aus ihrer Sicht bestehende Handlungsbedarfe im Zusammenhang mit dem aktuellen Merkblatt „Sommerhitze im Büro“ hingewiesen.
Während die Hinweise des Arbeits- und Gesundheitsschutzes grundsätzlich zu begrüßen sind, sieht die DPolG Bundespolizei insbesondere die besonderen Belastungen der Kolleginnen und Kollegen im operativen Dienst nicht ausreichend berücksichtigt. Einsatzkräfte verrichten ihren Dienst bei hohen Temperaturen oftmals über Stunden hinweg im Freien, in Einsatzfahrzeugen oder unter zusätzlicher Belastung durch die vorgeschriebene Schutzausstattung.
Darüber hinaus wurden auch die Herausforderungen vieler Beschäftigter im Innendienst thematisiert. Hierzu zählen insbesondere die eingeschränkten Möglichkeiten zur Nutzung der kühlen Morgenstunden aufgrund der bestehenden Rahmenarbeitszeiten sowie fehlende Sonnenschutzmöglichkeiten in zahlreichen Dienstgebäuden.
In ihrem Schreiben regt die DPolG Bundespolizei unter anderem an, einen Dienstbeginn ab 05:00 Uhr während sommerlicher Hitzeperioden zu prüfen sowie weitere Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten im Innen- und Außendienst zu bewerten.
Die DPolG Bundespolizei wird die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und sich weiterhin für die Belange der Kolleginnen und Kollegen einsetzen.
Wir an deiner Seite.
